#1

Federn rupfen

in Krankheiten 08.11.2013 07:09
von alfriedro | 202 Beiträge | 265 Punkte

Hallo Lonchurafreunde.

Ich versuche es auch noch mal hier, weil es ja nicht ganz speziell ist und weil das Problem, glaube ich, verbreitet ist. Es ist eine Folgekrankheit, ein Fehlverhalten.

Meine Muskatbronzemännchen sind nun seit ca. 6 Wochen in meiner Obhut. Eines davon, ein Weibchen rupft anderen Vögeln aber die Federn aus und frisst sie, besonders gerne die Blutkiele. Die Ursachen sind wahrscheinlich eine sehr schlechte Nahrungsversorgung, eventuell Lageweile und Dauerfrust. Das habe ich jetzt beendet, jedoch hat der Vogel das Rupfen nicht beendet. Er sitz in einem unterteilten Bauer bei mir im Haus, daneben im Abteil das Männchen. Sie dürfen getrennt frei fliegen. Ich hoffe, dass sie das vergisst. Ich weiß, dass einige schon geantwortet haben. Eventuell wird sie es nie mehr aufhören. Ich kann aber auch nicht andere Vögel mit Tabasco o.Ä. versehen, denn die müssen ja ihre Federn putzen.

Ich versuche also nun unter Maximalbepumpelung mit allem, was essbar ist, Abswechslung, Bewegung in meinem Wintergarten und Vermeidung des direkten Kontakts mit den anderen Vögeln, dass sie das Rupfen vergisst.

Hat noch jemand Erfahrung mit dem Problem?

Grüße, Alex


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#2

RE: Federn rupfen

in Krankheiten 08.11.2013 19:40
von wolkenlos74 | 2 Beiträge | 2 Punkte

Da die Henne gerne Blutkiele frisst, wie beschrieben, liegt die Vermutung nahe, dass sie Eisenmangel hat. Eisen hält das Immunsystem auf trapp und ist Bestandteil des Blutes. Von daher hat die Henne vielleicht einen Weg gefunden, ihre Mangelerscheinung zu kompensieren. Weitere wichtige Bestandteile des Blutes sind Calcium, Kalium und Magnesium. Soweit mir bekannt, besitzt Hirse einen hohen Anteil an Eisen und Magnesium und da Sie ja die Muskatfinken erst seit einigen Wochen besitzen, nehme ich an, dass die Henne "Nachholbedarf " hat. Möglichkeit 2: Kannibalismus/ rotes Licht soll dagegen helfen, Aggressionen abzubauen; wird bei der Geflügelhaltung praktiziert. KEIN Rotlicht (Wärme), sondern rotes Licht!


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