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2019
#1

Thymian

in Grünfutter 11.03.2009 13:56
von finkenfranke | 289 Beiträge | 293 Punkte

Thymian - Thymus serpyllum

Nicht nur ein Küchengewürz!

Oft umgeben uns Sachen, welche wir schon viele Jahre kennen und zu Hause anwenden.
Soch auch viele Gewürze und Pflanzen. Die Nutzung der Selbigen für die Vogel- und Tierhaltung
ist vielen nicht bekannt.
Es werden somit wertvolle und natürliche Möglichkeiten nicht erkannt und ausgeschöpft. Vielmehr
kommt es weiterhin zum Einsatz von chemisch hergestellten Produkten und Präparaten.
Im Rahmen der Vogelzucht suchen wir immer nach Möglichkeiten und Alternativen, damit unsere
Tiere nicht unnötigen Belastungen ausgesetzt sind.
Ein sehr gutes und alternatives Produkt stellt der Thymian dar.

Im Volksmund wird er auch Quendel und Kuddelkraut genannt.
Es handelt sich um einen immergrünen Halbstrauch mit niederliegenden Zweigen und kleinen, schmalen Blättern.
Die Blüten sind sehr klein, hellrosa in kugelförmigen Blütenständen. Stark aromatisch duftend. Blütezeit von IV - IX.

Thymian kommt in ganz Europa auf trockenen, sonnigen Standorten vor.
Gesammelt wird das blühende Kraut (Herbe Thymi). Es enthält äthrische Öle mit hohem Anteil von Thymol.

Thymian wirkt fäulniswidrig, fiebersenkend, beruhigend, geruchsmindernd und krampfstillend.
Die Droge ist daher auch bei Husten, Koliken, Blähungen und Krämpfen des Unterleibes, der Nieren und Blase angezeigt.

Thymol behindert das Wachstum von Kokzidien, schädlichen Bakterien und Pilzen im Darm.
Thymian ist ebenfalls ein Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung von Viren.
Es wurde weiterhin berichtet, das auch Würmer ausgetrieben werden.
Er kann in Kombination mit Oregano (wilder Majoran), Salbei, gemahlener Löwenzahnwurzel und den extrakte
aus Olivenblättern gegeben werden.

QUIKO-med und ROPA-B enthalten den Wirkstoff Thymol und Origanum auf künstlicher Basis. Thymianpulver ist die
reine Natur und belastet den Oganismus der Tiere nicht. Die chemische Keule kann im Schrank bleiben.

Ich verabreiche täglich einen gestrichenen Teelöffel auf 500 Gramm Futterstoffe.
Er läßt sich im Eifutter aber auch über das Körnerfutter an die Vögel verabreichen. Auch habe ich die Möglichkeit
einen Tee aufzubrühen und diesen im Trinkwasser anzubieten.

Weitere Infos zur Anwendung von Pflanzen sind auf meiner Homepage: http://www.finkenfranke.de zu finden.

Ein Bild folgt!


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